Traditionelle Linke Kritik an der Asylpolitik

29. 04. 2022



Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Die Asylfrage
Falsche Ansätze
Richtige Ansätze
Traditionelle Linke Haltung
Lifestyle-Linke
Rassismusvorwurf
“Weisse Führungsfiguren”
“Weisse” Grossartige Schweizer
Patriotismus & Nationalismus
Nationalismus
Patriotismus
Der Grundstein des Internationalismus
Dogmatisch und egoistisch
Faschismus Vorwurf
Faschismus & Antifaschismus in der schweizerischen Geschichte
Léon Nicole
Georges Oltamare & Rolf Henne
Schichten von Heuchelei
Respektlosigkeit


Einleitung

Vor einigen Wochen hat eine anarchistische Gruppierung namens "Barrikade Info" einen diffamierenden Beitrag über die BKP veröffentlicht:

“Die Gruppe ’Proletariat Schweiz’ ist eine eher neue Gruppe, welche sich um eine weisse Führungsfigur gebildet hat, und versucht, einen Linksnationalismus zu etablieren. Weil sie einen offenen Rassismus gegen Geflüchtete vertreten, sollen ihre rassistische Positionen hier öffentlich denunziert werden. ”

Obwohl der Artikel von Falschbehauptungen strotzt, haben wir entschieden, Stellungnahme zu nehmen.

Des Weiteren soll dieser Beitrag dazu dienen, die Lifestyle-Linke auf ihren Fehler aufmerksam zu machen und generell die Asylfrage aus einer traditionellen linken Perspektive zu klären.

Am Ende steht die BKP weder für Rassismus, noch für Faschismus, was Sie selber aus diesem Beitrag herauslesen werden.


Die Asylfrage

Heutzutage scheint es einfach die richtige, humane Antwort für die Aufnahme aller Flüchtlingen zu sein und ihnen Schutz und Wohlstand zur Verfügung zu stellen. Als Linker muss man auch sagen, dass das an und für sich gut klingt und man möchte ja auch als Linker, dass es wirklich den Menschen gut geht.

Das Problem bei den Lifestyle-Linken ist jedoch, dass sie überhaupt nicht analytisch vorgehen wollen. Sie werden durch Emotionen und Propaganda geleitet und stehen einfach für das, was eben gerade Mainstream ist.

Wir als traditionelle Linke, die über volksorientierte Theorie verfügen, gehen bei der Asylfrage ganz anders vor.

Bevor wir überhaupt über eine Lösung sprechen können, müssen wir den Hintergrund der Flüchtenden anschauen.

Die meisten Flüchtlinge verlassen nicht ihr Zuhause, weil sie einfach dazu Lust haben. Oftmals liegt der Fluchtgrund bei den zerbombten Häusern und Infrastruktur, schlechter Wirtschaft oder bei der Unzufriedenheit mit der Regierung.

Als traditionelle Linke machen wir sehr gerne das Verbotene und schauen uns an, wie es überhaupt zu diesen Umständen kommt. Wer hat denn bombardiert? Warum liegt die Wirtschaft am Boden? Wieso gibt es Unzufriedenheit?

Häufig wenn man nach diesen Antworten sucht, findet man Blutige Fingerabdrücke der NATO, USA oder sonst einem Land.

Die häufigsten Ursachen sind Sanktionen, militärische Interventionen und politische Einmischung.


Falsche Ansätze

Am besten kann man das mit realen Beispielen zeigen:

Die Vereinigten Staaten Amerikas intervenierte militärisch zweimal in Irak. Als Begründung für die erste Intervention war der Einmarsch von Irak in Kuwait, obwohl die Amerikaner am Anfang damit kein Problem hatten und dies sogar erlaubten. Um für Kriegsstimmung zu sorgen, wurden durch die Medien und Amnesty International Brutkastenlügen verbreitet, welches zu schlimmen Sanktionen führte. Prominent dabei war die Tochter des kuwaitischen Botschafters in der USA. Es wurden Sanktionen über das Land verhängt, was den Import und Export von wichtigen Gütern unmöglich machte. Nicht bei allen war die Regierung von Saddam Hussein beliebt. Dennoch rechtfertigten diese Sanktionen nicht das Verhungern vieler Menschen. (Die genaue Anzahl ist umstritten, jedoch glaubte man lange, dass es total um die 500’000 waren.)


Bei dem zweiten Irakkrieg behaupteten Politiker wie George W. Bush und Grossbritanniens Tony Blair zusammen mit den mainstream Medien, dass Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge, die innerhalb 45 Minuten Europa erreichen können.

Dass die USA es auf das irakische Öl abgesehen hatten, ist allen klar. Die UNO akzeptierte sogar ein Programm namens “Oil-for-Food Programme”, welches nichts anderes bedeutet, als dass Irak Öl für Essen geben muss.


Collin Powell, der damalige US-Aussenminister lügte in der UNO darüber, dass Irak Massenvernichtungswaffen besitzen würde und zeigte ein Fläschchen, von welchem bis heute niemand weiss, was sich genau darin befand.


In einer Powerpoint-Präsentation sagte George W. Bush später darüber: “Those weapons of mass destruction have got to be here somewhere… Nope! No weapons over there… Maybe under here!”

Die US-Armee, mit Unterstützung von Grossbritanniens Tony Blair, stürzte Saddam Husseins Regierung. Natürlich alles unter dem Vorwand von Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.

Die US-Armee zeigte keine Gnade gegenüber den Kriegsgefangenen, wie wir aus den Foltergeschichten von Abu-Ghuraib wissen. (Die Foltergeschichten von Abu-Ghuraib sind ein Thema für sich. Es zeigt wie unmenschlich die US-Armee und zum Beispiel Charles Graner und Lynndie England sein kann.)

Der USA war natürlich schon auf Anhieb egal, was mit den Kleinkindern passierte und wie es den Menschen in Irak ging.

Durch die ganze Aktion lagen die irakische Wirtschaft und Gesellschaft komplett am Boden. Mehr als vier Millionen Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und begaben sich auf die Reise nach Europa.

Durch die USA starben in den letzten 11 Jahren in Syrien 400'000 Menschen. 12.4 Millionen verhungerten und 7 Millionen mussten flüchten.

Auch bei der illegalen Bombardierung von Jugoslawien durch die NATO und den darauf folgenden Kriegen flüchteten viele Menschen nach Europa

Der Westen empfing diese Flüchtende meistens mit offenen Armen, obwohl es ja eben gerade der Westen war, der dieses Chaos verursacht hat. (Natürlich mit Ausnahme der USA, die sogar von Europa die Aufnahme erwarteten.)

Vor allem ist da die Lifestyle-Linke, die nur traurige, verängstigte Menschen sieht und natürlich sofort helfen will.

Aber das Helfen besteht nicht daraus, die Infrastruktur und Wirtschaft im Heimatland aufzubauen, sondern hier meistens für einen Hungerlohn zu arbeiten oder in einem Asylantenheim zu weilen.

Durch diesen Flüchtlingsstrom entsteht ein massiver Braindrain, was das Ursprungsland in einen grauenhaften Teufelskreis bringt. Raffinierte und ausgebildete Menschen verlassen das heruntergekommene Land und weil es keine guten Schulen und generell keine Wirtschaft mehr gibt, kann das Land nicht mehr auf die Beine kommen.

Es fragt sich natürlich auch, was passiert, wenn alle einfach von Zuhause flüchten, statt zu kämpfen. Hierbei wollen wir aber niemandem etwas unterstellen. Wenn wir das aber mit dem zweiten Weltkrieg vergleichen, dann würden wir uns wundern, warum man nicht geblieben ist, um zu kämpfen. Als in Europa die traditionelle Linke und die “Resistance”-Bewegung heldenhaft gegen den Hitlerfaschismus bewaffnet gekämpft hat, entschieden sie sich nicht zu flüchten, sondern durch zu halten. Wenn jeder einfach flüchten würde (im Falle einer Invasion/Besetzung) und man die Armee, wie die Lifestyle-Linke fordert, abschafft, wer bleibt dann, um das Land zu verteidigen? Dies könnte eigentlich als egoistisch und anti-patriotisch interpretiert werden, weil man nur an sich selber denkt, statt an die Bevölkerung des ganzen Landes. Es gibt sicherlich Flüchtlinge, die zuvor im Militär gedient haben. Wenn aber jederzeit die Option besteht, das Land zu verlassen, wo bleibt dann die Motivation, die Umstände im Land zu verbessern?

Die brilliante Lösungen der Lifestyle-Linken, die seit 30 Jahren nicht funktioniert, wird auch heute wieder als neue und offensichtliche Lösung präsentiert.

Der einzige Weg, wie man aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann, ist, indem man etwas an der Herangehensweise der Asylfrage verändert.

Die Lifestyle-Linke behauptet, dass es hier genug Platz für alle hätte. Ihre Begründung liegt darin, dass sie die Güterverteilung im Kapitalismus kritisiert und es deshalb aktuell nicht genug Platz hätte. Hier stimmen wir voll und ganz zu. Wohnraum wird nach Geld und nicht nach Gebrauch verteilt. Dennoch können wir in unserer aktuellen Situation das nicht ändern und müssen mit diesen aktuellen Umständen klar kommen.

Es ist aber auch nicht das Ziel, dass sich die Schweiz darauf einstellt, 8 Milliarden Menschen herziehen zu lassen. Es gibt aus gutem Grunde verschiedene Länder, wo man wohnen kann.


Richtige Ansätze

Trotzdem sind wir nicht ganz machtlos. Wir können Flüchtlingskrisen ganz verhindern. Nämlich in dem wir dafür sorgen, dass es gar keinen Grund gibt, zu flüchten. Somit machen wir genau das Gegenteil, was zu Flüchtlingskrisen führt: Wir sanktionieren nicht, wir mischen uns nicht ein und wir machen keine militärischen Interventionen. Wir lassen nicht einfach jeden in die Schweiz, ohne ein Einwanderungsverfahren.

Wir können sogar noch mehr tun, als nur konsequente Neutralität umzusetzen.

Wir können diesen "Krisenländern" Unterstützung anbieten, welches zum Beispiel der Wiederaufbau der Infrastruktur beinhaltet, oder das Übermitteln des Fachwissens, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Wir können gute Handelspartner dieser Länder sein, was uns wiederum zugute kommen wird.

Linke sollten gegen Sanktionen und Einmischung sein. Nur so hilft man wirklich den Ländern, sich von den Ketten der imperialen Kräften zu befreien.


Traditionelle Linke Haltung

In der Geschichte stand die traditionelle Linke schon lange für eine strenge Migrationspolitik, weil sie eben verstand, dass die Immigration Gewerkschaften und dadurch das Büezertum schwächten.

Zum einen nehmen Flüchtlinge ungewollt die Arbeitsplätze von Büezenden weg, die bereits in der Schweiz wohnen, zum anderen stärken sie nicht die Gewerkschaften, weil sie sich häufig nicht in eine trauen oder möglicherweise das Konzept davon kennen. Natürlich ist das nicht in allen Bereichen so, aber wenn haufenweise Leute kommen, dann gibt es logischerweise mehr Konkurrenz, wenn man sich für einen Beruf bewerben muss.

Oftmals sind Flüchtlinge billige Arbeitskräfte, die ausgebeutet, oder sogar misshandelt werden können, weil sie sich nicht wehren.

Noch gar nicht angesprochen sind diese Flüchtlinge die in die sexuelle Sklaverei gezwungen werden und durch Prostitution Geld verdienen müssen.

Auch kann es gesellschaftliche Folgen haben, wenn die Balance zwischen der Anzahl der beiden Geschlechtern aus dem Ruder läuft. (Siehe China mit den Folgen der Ein-Kind-Politik)

Als Büezer und KMU Partei versuchen wir im Interessen der Büezenden Menschen in der Schweiz zu handeln, ohne auf die Kosten vom Ausland. Wir sind nicht dogmatisch, sondern konsequent in unseren Positionen, offerieren aber auch immer einen Meinungsaustausch.

Für diese Kritik werden wir aber als Rassisten bezeichnet, weil die Anarchisten nicht Wissen wovon sie reden. Sie gehen sogar so weit uns in die Ecke mit Faschisten zu stellen.

Gegen die Flüchtlingsaufnahme zu sein hat nicht immer etwas mit Rassismus zutun. Es ist möglich dass diese Position aus einer fehlerhaften Haltung wie Rassismus kommt, aber es kommt ganz darauf an wie man das Thema angeht.

Falls man klare Vorurteile gegenüber diesen Menschen hat, wie dass sie "Schmarozer", "Vergewaltiger", "Minderwertige", "Terroristen" sind, dann ist es eher möglich dass das Ganze aus einer rassistischen Haltung stammt.

Wir als BKP solidarisieren mit den Flüchtlingen und sehen ihr Leiden. Wir wollen diesen Menschen helfen, dass sie selber in Frieden und Wohlstand leben können. Wir sehen aber, dass es eine neue Herangehensweise braucht um das Problem ein für alle Mal zu lösen.

Sollte jetzt in benachbarten Ländern zu einem Krieg oder einer vergleichbaren Katastrophe kommen, sollte sich die Schweiz natürlich bereit erklären, temporären Schutz für die Geflüchteten zu bieten. Wir sind nicht gegen das Konzept von Flüchtlingsaufnahme, sondern gegen die Ausnutzung und Instrumentalisierung ebendieser. [...]

Sofern benachbarte Länder während einer akuten Flüchtlingskrise nicht in der Lage sind, die Flüchtlingsströme zu bewältigen, kann sich die Schweiz zur Abwendung katastrophaler Systemzusammenbrüche oder Massenabweisungen bereit erklären, Flüchtlingen temporär Schutz zu gewährleisten.
- Auszug aus dem Parteiprogramm der BKP


Lifestyle-Linke

Es bleibt aber wichtig zu sagen, dass auch diese Lifestyle-Linken selber Vorurteile haben und oft auch ein Rassismus dahinter versteckt ist.

Zum Beispiel fordern sie die Interventionen in anderen Ländern und respektieren deren Regierungen nicht. Sie wollen jeden in der Welt retten. Aber warum? Weil sie überlegen sind. Sie sind etwas Besseres oder wissen es besser. Diese "Anderen" haben eben nur Propaganda im Kopf oder sind zurückgeblieben und müssen gerettet werden. Dieses sogenannte "Western-man-Burden" Syndrom (Früher White-Man's-Burden-Syndrom) zeigt eben wie voreingenommen und überlegen die Lifestyle-Linke ist. Dieses Denken findet sich übrigens auch in der US-Aussenpolitik.

Natürlich haben wir selber auch gewisse Vorurteile wie zum Beispiel gegenüber der Lifestyle Linken, obwohl das nun eher Urteile als Vorurteile sind. Wir sprechen aus Erfahrung, weil wir jahrelang mit dem was sich als "Links" bezeichnet hat, zu tun hatten. Dennoch sind Vorurteile etwas ganz Normales, was sogar die Anarchisten zu haben scheinen. Es gilt aber diese Vorurteile auf die Seite zu legen und offen für andere Ansichten zu sein. Nur wenn wir uns alle Seiten eines Konfliktes ansehen, können wir uns auch ein Bild von der ganzen Situation machen und eine wissenschaftliche Entscheidung zur Lösung fällen.

Wir wurden voreilig als "Rassisten" abgestempelt und aus einer Anti-Asiaten-Hass Gruppe verbannt, weil wir eine andere Antwort auf die Asylfrage haben.

Wir aber kritisieren diese liberale Herangehensweise. Auch ein bekannter traditioneller Linker namens Albert Einstein sagte "Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

Unsere Antwort auf die Asylfrage mag böse klingen und auf den ersten Blick als feindlich rüberkommen. Sobald man sich aber mit diesem Thema befasst, merkt man, dass wir diese Menschen ganz und gar nicht hassen, ja sogar mit ihnen solidarisieren. Das beste für die Flüchtlinge ist NICHT, dass sie ihr Zuhause verlassen, sondern dass sie ihr Zuhause wieder aufbauen und dort leben können.


Rassismusvorwurf

Unsere Partei hat das "Floyd" Thema, welches die Lifestyle-Linke aufwühlte, kritisiert, weil erst jetzt eine Reaktion auf das Töten von schwarzen Menschen kam, obwohl wir schon seit den 60er von der schlechten Behandlung in Amerika wissen.

Wir haben seit dem Anfang des Coronaviruses die westliche Haltung gegenüber China kritisiert. Alle Massnahmen wurden als "autoritär" und "falsch" bezeichnet, bis das Virus in Zürich ankam. Dann hat man natürlich diese Massnahmen nicht nur gleich umgesetzt, sondern auch noch auf 3 Jahre gezogen. Stattdessen hätte man dieses Land gegen den Virus unterstützen können und es wäre nie ein Problem gewesen.

Für die Pandemie wurde natürlich China beschuldigt und zusammen mit den täglichen Hetzartikeln des SRF und Tamedia wuchs ein Hass gegenüber asiatisch-aussehenden Personen. Die Hassattacken auf diese Menschen stiegen im ganzen Westen an. Im Video “Rassismus gegen Asiaten breitet sich aus: Medien schauen zu” sprachen wir bereits im März darüber, während erst viele Monate später die Medien und Lifestyle Linke heuchlerische Artikel veröffentlichten, in denen sie behaupteten, dass dies irgendwie mit den Rechten zusammenhängt, obwohl es ihr eigener Verdienst ist.

Und auch heute wieder scheint gar nichts gelernt worden zu sein. Jetzt hetzt man gegen Russland und wieder wundern sich die Medien, warum es plötzlich Hassattacken gegen slawisch aussehende Menschen und direkte Diskriminierung von Russen gibt. Es ist extrem heuchlerisch und rassistisch, gegen Menschen wegen ihrer Herkunft zu sein und dann uns als “Rassisten” zu brandmarken.


“Weisse Führungsfiguren”

Um tiefer in das Argument zu gehen, wie die BKP im Rassismus verankert ist, zeigen die Anarchisten die Tatsache auf, dass unsere Parteiführung von Menschen mit weisser Haut besetzt ist.

Mit diesem Punkt wollen sie irgendwie beweisen, dass dunkelhäutige Menschen in der BKP diskriminiert werden und keinerlei Chancen auf einen Anstieg haben.

Abgesehen davon, dass dieses Argument absolut lächerlich ist, müssen wir uns fragen, ob somit auch die JUSO, SP, Grünen, Die Mitte, SVP und alle anderen Parteien in der Schweiz “weisse Führungsfiguren” haben, womit sie auch rassistisch sind. Zum Beispiel ist Ronja Jansen von der JUSO auch eine ziemlich “weisse Führungsfigur”.

Dunkelhäutige Mitglieder egal welcher Herkunft der BKP haben die gleichen Chancen wie hellhäutige Mitglieder. Der jüngste Beweis ist die Beförderung unseres Sekretärs für internationale Angelegenheiten.

Generell ist die Präsenz von “weissen” in der schweizerischen Politik prominenter, weil wir nicht wie die Vereinigten Staaten Amerikas tonnenweise Dunkelhäutige von einer Kolonie in die Schweiz gebracht haben, um sie zu versklaven und auf erniedrigte Art zu behandeln.

Den Anarchisten ist das aber egal. Für sie gilt nur eines: Es braucht gleich viel oder sogar mehr Dunkelhäutige, um “den Rassismus zu bekämpfen”. Wenn sie “weisse” Personen mit Nationalfahne sehen, sind das automatisch Faschisten und Rassisten.


“Weisse” Grossartige Schweizer

Die BKP spricht über drei wichtige grossartige Schweizer: Huldrych Zwingli, Heinrich Pestalozzi und Léon Nicole. Alle drei sind “weiss”. Die Frage stellt sich nun, wieso die BKP keine dunkelhäutigen grossartige Schweizer hat. (Abgesehen von dem Mangel der Präsenz, weil die Schweiz kaum Sklaven importiert hat, die sich dann heldenhaft dagegen wehrten.)

In den Vereinigten Staaten Amerikas gibt es diese Haufenweise. W.E.B De Bois, Malcom X, Paul Robeson, Martin Luther King etc. Hätte die BKP grossartige Schweizer gefunden die Dunkelhäutig sind wie in der USA, würde sie deren Erbe auch hochhalten.


Patriotismus & Nationalismus

Und nun zur Behauptung, dass wir “Linksnationalisten” und “Schlimmer” als die SVP seien.

Bevor wir überhaupt über den Begriff “Linksnationalismus” sprechen können, müssen wir uns fragen, was Nationalismus ist.


Nationalismus

Je nach Definition beschreibt der Nationalismus eine Bestrebung, sich mit den zersplitterten Territorien zu solidarisieren und einen souveränen Staat zu bilden und so die Interessen der verschiedenen Territorien zu vereinheitlichen. Lange war die sogenannte “Nationale Frage” ein grosses Thema in der traditionellen Linken. Damals galt es sogar als progressiv, eine Nation anstreben zu wollen. Man diskutierte die Charakteren welche zu einer Nation gehören, um eine zu bilden. Ohne die Nationen war es leichter, die Kultur einer Völkergruppe zu verlieren, was sich die Hitlerfaschisten auch zu Nutzen machten, als sie die Juden ausrotten wollten.

In der Sowjetunion wurden aus diesem Grunde verschiedene “Republiken” für verschiedene Völkergruppen gegründet, um diesen “Nationen” wie eine eigene Stimme zu geben. Es gab sogar den “Jüdischen autonomen Oblast”, um die Ausrottung der jüdischen Völkergruppe und deren Kultur zu verhindern.

Generell war der Nationalismus ein “Werkzeug” der Liberalen, wie man so will, um den Absolutismus zu enden und eine unabhängige Republik zu gründen. So gab es auch beispielsweise die Weimarer Republik, welche von der damaligen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) verteidigt wurde.

Wenn wir nun diesen Begriff nehmen, dann sind wir garantiert Nationalisten. Nur als Völkerbund konnten wir uns so weit entwickeln. Im Falle der Schweiz ist unser Land in diesem Sinne keine “Nation”. Wir sind nicht aufgrund von Sprache, Herkunft oder Kultur gegründet worden, sondern weil wir einfach eine Nation sein wollten. Aus diesem Grunde sind wir eine “Willensnation”. Die BKP vertritt die Idee einer schweizerischen Willensnation und beantwortet somit die Nationale Frage der Schweiz.

Ein “Nationalist” beschreibt aber heutzutage jemand, der zwar das Land unterstützen möchte, aber so sehr, dass er keine Rücksicht auf andere Länder nimmt. Zum Beispiel beschreibt dieses Verhalten die Begründung für den Kolonialismus. Mit anderen Worten hat das eigene Land oberste Priorität und es ist egal, was mit dem Rest der Welt passiert.


Patriotismus

Jedoch bezeichnen wir uns nicht als “Nationalisten”, weil das Wort “Nationalismus” heute eine andere Bedeutung hat. Stattdessen bezeichnen wir uns als “Patrioten”. Patriotismus beschreibt für uns eine Verbundenheit zum eigenen Land und Liebe der Bevölkerung, nicht eine blinde Zustimmung der Aktionen der Regierung. Patrioten wollen das beste für die Schweiz, ohne auf Kosten eines anderen Landes. Mit der “Bevölkerung” meinen wir nicht nur eingeborene Schweizer, sondern alle, die hier in der Schweiz wohnen.

Und das ist eben genau der traditionelle linke Patriotismus. Wir wollen Büezer und KMU dazu organisieren, eine volksorientierte Schweiz zu bauen.


Der Grundstein des Internationalismus


Im Grunde müssen Linke patriotisch sein. Man kann nicht für eine “internationale Solidarität” werben, aber gleichzeitig seine eigene Bevölkerung hassen. Der Grundbaustein des Internationalismus ist der Patriotismus. Bei der “Solidarität” geht es ja eben genau darum, sich mit Leuten zu solidarisieren, die in der gleichen Situation sind. Wer ist mehr in der gleichen Situation als die eigenen Landsleute? Patriotismus ist links und es gehört zum traditionell linken Gedankengut. Auch die “Nationale Frage” war eigentlich in diesem Sinne “links”. Zumal sassen während der Französischen Revolution die Liberalen auf der linken Seite im Parlament, während die Monarchisten auf der rechten Seite sassen. Diese Liberalen standen für die Lösung der Nationalen Frage und für die Abschaffung des Absolutismus.

Wir sehen aber diese Verwirrtheit der Lifestyle-Linke ständig. Sie regen nur über den Gebrauch von patriotischem Inhalt auf, wenn es aus ihrem eigenen Land kommt. Sobald es ein anderes Land ist, wird es akzeptiert und es ist kein Problem. Machen wir ein einfaches Gedankenexperiment: Aktuell bei dem Ukraine-Konflikt gehen viele Lifestyle-Linken mit Fahnen der Ukraine auf die Strasse. Würde man das gleiche aber jetzt mit Fahnen der Schweiz machen, gäbe es einen riesigen Aufschrei, weil man ja nicht in diesem Sinne “nationale Solidarität” verkörpern darf.

Die BKP kritisierte den Nationalrat Cedric Wermuth, der sogar so weit ging, auf dem rechten Auge komplett blind zu sein und die Existenz von Faschisten in der Ukraine leugnete. Während bezeichnet er aber zusammen mit Nationalrat Fabian Molina alle rechten Parteien als “Faschisten”.

Generell scheinen sie überhaupt kein Problem damit zu haben, denn sie sprechen sich ja für die “internationale Solidarität” aus. Stattdessen sollte man diese eigene nationale Solidarität bekämpfen und die eigene Landesfahne verbrennen.

Des Weiteren sind aber viele dieser Lifestyle-Linken gar keine “Linken”. Denn ein Linker, der internationale Solidarität zeigen möchte, macht das garantiert nicht durch Sanktionen. Es ist absolut kindisch und zeigt, wie wenig man sich mit der Diplomatie auseinandergesetzt hat. Es ist ein schlechter Schachzug, einem anderen Land etwas aufzuzwingen. Es schadet der Bevölkerung und bringt sie in eine sehr schwierige Lage, wie wir bereits herausgefunden haben. Es ist nicht solidarisch, Länder zu sanktionieren.


Dogmatisch und egoistisch

In diesem Fall hier haben wir es aber mit Anarchisten zutun, die den Staat gesamthaft auflösen möchten, weil sie persönlich mit der aktuellen Politik unzufrieden sind. Leider sehen sie sich selbst als Zentrum des Universums, und deshalb ist ihnen egal, was passieren würde, wenn es keinen Staat mehr gibt. Solange der Staat weg ist, sind sie zufrieden. So ganz nach dem Motto: “Jeder wird schon verstehen, wie man sich im Anarchismus verhalten muss” .

Aus diesem Grund nehme ich nur diese Anarchisten ernst, die eine Partei dazu Gründen und ein nationales Programm auf die Beine stellen können. Jedoch gibt es das gar nicht, weil sie “aus Prinzip” gegen den Staat und gegen die Wahlen sind.

In diesem Sinne sind die Anarchisten egoistisch und gehen ganz unwissenschaftlich vor.


Faschismus Vorwurf

Es ist uns sonnenklar, dass sich die Anarchisten von Barrikade.info auch überhaupt nicht mit der Geschichte der Schweiz auskennen. Ansonsten hätten sie uns nie versucht anzuschwärzen.


Faschismus & Antifaschismus in der schweizerischen Geschichte

In der antifaschistischen Geschichte der Schweiz gibt es einen traditionell linken Mann, den man unbedingt kennen muss.


Léon Nicole


Dieser Mann war Léon Nicole. Er politisierte zu dieser Zeit (1930-1940), als es die AntiFA in der Schweiz praktisch nicht gegeben hatte und die Partei Nationale Front täglich wuchs.

Er organisierte gegen die faschistischen Ströme, welche direkte Verbindungen zur NSDAP und Benito Mussolini hatten.


Georges Oltamare & Rolf Henne


Die Union Nationale, geführt durch Georges Oltamare in der Romandie, traf sich schon mehrmals mit faschistischen Persönlichkeiten wie Benito Mussolini.

Rolf Henne organisierte die Nationale Front in der deutschsprachigen Ostschweiz.

Weiteres zum Antifaschismus in der schweizerischen Geschichte wird bald erscheinen.

Fakt ist, dass die BKP Léon Nicole als traditionelle linke, patriotische Kraft in der schweizerischen Geschichte sieht und deshalb sein Erbe hochhaltet.

Diese sogenannten “Antifaschisten” wissen aber hier nicht einmal, von was wir sprechen, weil sie einfach mit Begriffen um sich herum werfen. “Faschismus” ist für sie einfach alles, was mit Autorität zutun hat.


Wir von der BKP sind in diesem Sinne die "eigentlichen Antifaschisten". Wir wissen was der Faschismus ist, wie er entsteht und wie man ihn bekämpft, weil wir uns nicht scheuen aus der Geschichte zu lernen.

Statt ein Gespräch mit uns zu suchen stellen sie uns wie eine PNOS dar. Diese Leute verstehen weder Faschismus noch, was es heisst, Links zu sein. Sie gehören und führen sogar die Lifestyle-Linke an, weshalb sie der Vergangenheit angehören. Den wetternden Anarchisten kann es eben nie genug “links”, also liberal sein.

Immer mehr wird auch klar, dass unser Parteiprogramm gar nicht als Ganzes gelesen wurde, sondern selektiv schlecht tönende Dinge herausgepickt wurden.


Schichten von Heuchelei

Somit wurden alle Argumente der Anarchisten durch Kritik und Analyse widerlegt. Übrig bleibt nur eine leere Wand. Die Schichten bestanden aus Lügen, Heuchelei, Rassismus, Anti-Patriotismus und Anti-Internationalismus.


Respektlosigkeit

Doch eine Kritik bleibt noch übrig. Die Anarchisten sprachen immer von der “Gruppe” “Proletariat Schweiz”. Dabei ist der Groschen schon längst gefallen und jedermann weiss, dass die PS von einer Bewegung zu einer legitimen Partei gewachsen ist und sogar an den Wahlen mit einem legitimen Kandidaten angetreten ist. Des Weiteren ist bekannt, weil man ja unser Programm durch unsere Webseite untersucht hat, dass sich die Partei zu BKP umbenannt hat. Somit ist es mehr eine passiv-aggressive Methode, uns als kleine “linksnationalistische Gruppe” zu diffamieren, als uns auf Augenhöhe zu begegnen.

Im selben Atemzug wollen sie aber mit den korrekten Pronomen angesprochen werden, weil das sonst diskriminierend sein kann.

Und somit können die Anarchisten uns ansprechen und bezeichnen, wie sie wollen, wir aber müssen uns an ihre frei erfundenen Regeln halten.

Das korrekte Ansprechen hat nur mit Respekt zutun. Wer unseren Respekt möchte, soll sich diesen verdienen, indem er Respekt gegenüber uns zeigt.


Und das meine lieben Damen und Herren, ist die traditionelle linke, patriotische Antwort auf die Asylfrage.

Autor: Redaktion der Büezer und KMU Partei